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Schützen Sie Ihre Daten mit diesen 3 Passwort-Sicherheits-Tipps

Sicheres Passwort wählen

Wussten Sie, dass das am meisten gehackte Passwort laut TechRepublic 123456 ist?

Ihr Passwort ist oftmals die einzige Barriere zwischen einem Hacker und Ihren persönlichen Daten. Wenn es einfach zu erraten ist, werden Hacker es herausfinden. Bei den meisten Diensten ist es notwendig, dass Sie ein stärkeres Passwort mit Nummern und Sonderzeichen wählen, aber das reicht nicht. Hier sind ein paar Dinge, die Sie tun können, um auf der sicheren Seite zu sein.

Das Passwort an sich

Ja, ein langes und komplexes Passwort ist ein guter Anfang. Viele Leute tendieren dazu, Buchstaben durch Zahlen oder Sonderzeichen zu ersetzen und dabei Großbuchstaben mit Kleinbuchstaben zu mischen, um das Passwort extra sicher zu machen (etwas wie 3Rs4t7eN). Hacker kennen diesen Trick leider. Es ist sicherer, ein komplett willkürliches Passwort zu wählen. Sie können entweder den Kopf auf die Tastatur hauen oder einen Random Password Generator nutzen.

Das Passwort ändern und verwalten

Super, Sie haben ein sicheres Passwort über einen Random Password Generator gefunden! Nun können Sie es einfach für alle Accounts verwenden und das sollte genügen, oder?

Falsch. Natürlich sollten Sie das Passwort nicht für mehrere Accounts verwenden, denn wenn der Hacker ein Passwort herausfindet, hat er direkt Zugang zu allen anderen Accounts. Vermeiden Sie es also, ein Passwort mehr als einmal zu verwenden. Das bedeutet zwar, dass Sie eine ganze Liste mit Passwörtern haben, über die Sie den Überblick behalten sollten, aber es ist sicherer. Empfehlenswert ist außerdem, das Passwort regelmäßig zu ändern oder – noch besser – unregelmäßig. Und so wird die Liste länger.

Kein Problem, Sie können einfach eine Liste mit Passwörtern in einem Dokument auf Ihrem PC speichern, richtig? Klingt gut, aber jemand könnte Zugriff auf dieses Dokument bekommen.

Wenn Sie sich in einen Account einloggen, muss der Dienst Ihr Passwort irgendwie aufbewahren. Es würde niemals ohne Verschlüsselung gespeichert werden, deshalb sollten Sie das auch nicht tun. Ist es besser, das Passwort per Hand aufzuschreiben und es getrennt von Ihrem Gerät aufzubewahren? Wer weiß, wer es findet, wenn Sie es verlieren. Das alles klingt, als könnten Sie gar nicht gewinnen, aber machen Sie sich keine Sorgen …

Barrieren aufbauen

Hier ist der Punkt: Ihr Passwort muss nicht die einzige Barriere sein, um Hacker vor dem Zugriff auf Ihre Daten zu schützen. Bei der 2-Faktor-Authentifizierung werden mehr Informationen benötigt, bevor man sich einloggen kann – Informationen, die nur Sie haben. Das kann beispielsweise ein Code sein, der nur einmal funktioniert. Wenn Sie es richtig machen wollen, wird das Verwalten Ihrer Passwörter zu einer richtigen Management-Aufgabe. Glücklicherweise gibt es immer Tools, die Ihnen helfen, seien es Random Password Generatoren, Authenticator-Apps oder Passwort-Manager.

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