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Was bedeutet E-Learning? Die Vorteile im Überblick

Die Vorteile von E-Learning

Beim Thema E-Learning scheiden sich die Geister. Schüler und Studenten sind nach über einem Jahr müde von den immer gleichen Online-Unterrichtsstunden und -Vorlesungen und sehnen sich nach Präsenzkursen, echten Bibliotheken und Lerngruppen. Dennoch sollten wir nicht vergessen, welche Vorteile E-Learning birgt und wie viele abwechslungsreiche Möglichkeiten es gibt, um E-Learning spannender zu gestalten.

Was ist E-Learning?

E-Learning bezeichnet nicht nur Online-Vorlesungen über Video-Software. Alles, was online und digital stattfindet und der Aus- und Weiterbildung dient, kann als E-Learning bezeichnet werden. Genau genommen ist E-Learning also weitaus verbreiteter als man denkt: Man liest online einen Artikel und schreibt einen Essay auf dem Computer, den man auf der Online-Lernplattform einreicht? Schon das ist E-Learning. Webinare wiederum sind die Online-Version der klassischen Vorlesung und funktionieren mittels einfacher Videokonferenzen. Doch die Möglichkeiten reichen noch viel weiter.

Die Vorteile im Überblick

E-Learning:

  • bietet Flexibilität
  • macht Bildung leichter zugänglich
  • spart Zeit und Geld

Es ist längst bewiesen, dass Remote-Arbeit und deren Flexibilität die Produktivität steigert und Berufs- und Privatleben besser ausbalanciert. Warum sollte für Schüler und Studenten nicht dasselbe gelten?

Online-Kurse können außerdem ideal auf die individuellen Lernbedürfnisse zugeschnitten werden. Manche lernen besser in Live-Konferenzen, wo Fragen direkt gestellt und beantwortet werden können. Andere möchten sich die Zeit selbst einteilen und lieber am Wochenende eine Aufzeichnung anschauen. Wieder andere brauchen viele Wiederholungen, um sich Lektionen besser einzuprägen. Diese Flexibilität bietet außerdem Inklusivität. Eine alleinerziehende Mutter würde eher von zu Hause aus an einem Online-Kurs teilnehmen als quer durch das Land zu fahren.

Teilnehmer sparen außerdem Zeit und Geld – ein weiterer Faktor, der Bildung besser zugänglich macht. Lange Anreisezeiten sind nicht mehr nötig. Teilnehmer sparen sich die Anreisekosten und auch der Organisationsaufwand beschränkt sich auf Technik und IT-Infrastruktur. Es müssen keine zusätzlichen Räumlichkeiten gemietet werden. All diese Vorteile gelingen jedoch nur, wenn die Möglichkeiten richtig ausgeschöpft werden.

Der ideale E-Learning-Ablauf: Ein Beispiel

Der Tag startet mit einem Webinar. In einer Online-Vorlesung stellt der Dozent ein neues Tool zur Bearbeitung von Filmmaterial vor. Der Vortragende spricht direkt zu seinen Kursteilnehmern, teilt seinen Bildschirm und beantwortet alle offenen Fragen live.

Die anschließende Teamarbeit, um gemeinsam ein erstes Video zu erstellen, kann vielseitig gestaltet werden. Zahlreiche Videokonferenztools bieten die Möglichkeit für sogenannte Breakout-Rooms, durch die größere Gruppen in kleinere unterteilt werden können. Das ermöglicht eine effizientere Zusammenarbeit. Nicht nur das: Kollaborationstools unterstützen interaktives Lernen. In Echtzeit kann an einem interaktiven Board gebrainstormt und zusammengearbeitet werden. So arbeiten die Studenten ihr Videokonzept aus, planen die Struktur und verteilen die einzelnen Aufgaben mit wenigen Handgriffen in einem intuitiven Tool.

Es folgt die Videobearbeitung an virtuellen Maschinen. Manche Lernsituationen erfordern hochleistungsfähiges Equipment, spezielle Programme und eine kontrollierte IT-Umgebung. Die ARD.ZDF medienakademie beispielsweise nutzt AnyDesk, um den Studenten Fernzugriff auf Videoschnittprogramme zu ermöglichen. Ein Student, der ein Videoschnittprogramm von zu Hause aus bedienen möchte, kann sich mit seinem privaten Laptop via Remote Access auf den Rechner der Schule verbinden und muss das komplizierte Setup somit nicht aufwändig auf sein Home Office übertragen. Lesen Sie unseren Guide und erfahren Sie mehr über Remote Access und dessen Einfluss auf die Digitalisierung Ihrer Bildungseinrichtung.

 Weitere Begriffe, die Sie im Zusammenhang mit E-Learning im Hinterkopf behalten sollten:

  • VR-Simulationen werden bereits für Flug- und Chirurgiesimulationen angewendet und könnten in Zukunft auch in anderen Bereichen der Online-Fortbildung eingesetzt werden.
  • MOOC steht für Massive Open Online Course und bezeichnet große und oftmals kostenlose Online-Fortbildungskurse, die für jeden Interessierten offen sind und oftmals durch ein Zertifikat abgeschlossen werden.
  • LMS ist die Abkürzung für Learning Management System und dient der Organisation und Bereitstellung von Lerninhalten und zur Bewertung der Schüler oder Studenten.
  • Podcasts wurden in den letzten Jahren neben Büchern und Online-Videos zu einer wichtigen Lernressource. Es handelt sich um längere Audio- oder Videobeiträge, wobei der Fokus auf dem Ton liegt wie bei Radiobeiträgen. Podcasts existieren zu einer Vielzahl an wissenswerten Themen.
  • Authoring-Tools helfen, Online-Inhalte zu erstellen. Authoring gilt als Überbegriff für eine Vielzahl an Programmen, beginnend mit simplen Schreibprogrammen wie Microsoft Word bis hin zur Erstellung von aufwändigen multimedialen Inhalten.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Jeder lernt anders. Bei der Gestaltung von Online-Kursen ist es also wichtig, eine möglichst große Vielfalt zu bieten, um allen Schülern oder Studenten gerecht zu werden. Auch Präsenzveranstaltungen können durch solche Online-Module ergänzt werden oder flexibler gestaltet werden. Online-Lehre ist die Zukunft und hat ihre Grenzen noch lange nicht erreicht.

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